| 1 | 01 | Edel sei der Mensch |
|---|---|---|
| 02 | Hilfreich und gut! | |
| 03 | Denn das allein | |
| 04 | Unterscheidet ihn | |
| 05 | Von allen Wesen, | |
| 06 | Die wir kennen. | |
| 2 | 07 | Heil den unbekannten |
| 08 | Höhern Wesen | |
| 09 | Die wir ahnen! | |
| 10 | Ihnen gleiche der Mensch! | |
| 11 | Sein Beispiel lehr uns | |
| 12 | Jene glauben. | |
| 3 | 13 | Denn unfühlend |
| 14 | Ist die Natur: | |
| 15 | Es leuchtet die Sonne | |
| 16 | Über Bös und Gute | |
| 17 | Und dem Verbrecher | |
| 18 | Glänzen wie dem Besten | |
| 19 | der Mond und die Sterne. | |
| 4 | 20 | Wind und Ströme, |
| 21 | Donner und Hagel | |
| 22 | Rauschen ihren Weg | |
| 23 | Und ergreifen | |
| 24 | Vorüber eilend | |
| 25 | Einen um den andern. | |
| 5 | 26 | Auch so das Glück |
| 27 | Tappt unter die Menge, | |
| 28 | Faßt bald des Knaben | |
| 29 | Lockige Unschuld, | |
| 30 | Bald auch den kahlen | |
| 31 | Schuldigen Scheitel. | |
| 6 | 32 | Nach ewigen, ehrnen, |
| 33 | Großen Gesetzen | |
| 34 | Müssen wir alle | |
| 35 | Unseres Daseins | |
| 36 | Kreise vollenden. | |
| 7 | 37 | Nur allein der Mensch |
| 38 | Vermag das Unmögliche: | |
| 39 | Er unterscheidet, | |
| 40 | Wählet und richtet; | |
| 41 | Er kann dem Augenblick | |
| 42 | Dauer verleihen. | |
| 8 | 43 | Er allein darf |
| 44 | Den Guten lohnen, | |
| 45 | Den Bösen strafen, | |
| 46 | Heilen und retten, | |
| 47 | Alles Irrende, Schweifende | |
| 48 | Nützlich verbinden. | |
| 9 | 49 | Und wir verehren |
| 50 | Die Unsterblichen, | |
| 51 | Als wären sie Menschen, | |
| 52 | Täten im großen, | |
| 53 | Was der Beste im kleinen | |
| 54 | tut oder möchte. | |
| 10 | 55 | Der edle Mensch |
| 56 | Sei hilfreich und gut! | |
| 57 | Unermüdet schaff er | |
| 58 | Das Nützliche, Rechte, | |
| 59 | Sei uns ein Vorbild | |
| 60 | Jener geahneten Wesen. |
Die Weimarer Klassik ist größtenteils durch Goethe und Schiller geprägt, sodass die Weimarer Klassik häufig auf die gemeinsame Schaffenszeit der beiden berühmten Dichter eingegrenzt wird. Die Epoche endet dementsprechend 1805 mit dem Tod Schillers.
Neben Goethe und Schiller werden aber auch noch Wieland und Herder hinzugerechnet.
Zwischen diesen vier Dichtern, welche auch als Viergestirn bezeichnet werden, gibt es auffällige Ähnlichkeiten. Zwar gab es eine Dichterfreundschaft zwischen Goethe und Schiller, aber es gab keine zeitgleichen besonderen Beziehungen zwischen allen vier Dichtern. Diese Ähnlichkeiten grenzen sich von der sich überlagernden Frühromantik ab, weshalb man diese Dichter zu einer eigenen Epoche zusammengefasst hat. Die Dichter selbst bezeichneten sich nicht als Klassiker. Da die vier Autoren sich in Weimar lebten, zentralisiert sich diese Epoche auch auf Weimar, was natürlich namensgebend war.
Die Weimarer Klassik setzt sich mit den Folgen der Französischen Revolution und der Aufklärung auseinander. Nach der Französischen Revolution wurde die Kultur durch die Massenhinrichtungen durch den Revolutionsführer Robespierre erschüttert und es zeigte sich, dass die Schreckensherrschaft von Robespierre nicht mit den Idealen der Revolution vereinbar sind. Auf der anderen Seite widersetzte man sich einem allzu vernunftorientierten und wissenschaftsgläubigen Lebensstil, wie er von der Aufklärung gefordert wurde. Vernunftorientiertes Handeln kann die Probleme der Menschen nach Ansicht der Klassiker nicht hinreichend beantworten (siehe "Die Leiden des jungen Werthers" von Goethe).
Die Klassiker lehnen sich an ein idealisiertes Bild von der Antike an. Begriffe wie Vollkommenheit, Humanität, Harmonie von Form und Inhalt wurden zu erstrebenswerten Werten hochgehalten.
Historischer Hintergrund | |||
| Erfindungen und Entdeckungen | Jahr | Links | |
| Die Dampflokomotive | 1804 |
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Wolfgang von Goethe wurde als eins von sieben Kindern einer wohlhabenden und gebildeten Familie in Frankfurt geboren. Fünf seiner Geschwister starben. Da der Vater keine beruflichen Pflichten zu erfüllen hatte, unterrichtete er seinen Sohn.
Mit 16 Jahren zog Goethe aufgrund des Jura-Studiums, dass er auf Wunsch seines Vaters aufnahm, nach Leipzig. Nebenbei besuchte er philosophische und literaturgeschichtliche Vorlesungen. Zudem beschäftigte er sich mit der Aufklärung und Empfindsamkeit und nahm Unterricht im Zeichnen. Wegen eines Blutsturzes unterbrach Goethe sein Studium 1768 und kurierte seine langwierige Krankheit in seiner Heimatstadt Frankfurt aus.
Nach der Genesung setzte er das Studium der Rechtswissenschaften in Straßburg fort, interessiert sich aber zunehmend auch für Chemie, Medizin, Theologie und Philosophie. Als er seine Promotion ablegt eröffnet Goethe eine Anwaltskanzlei und beginnt ein Praktikum am Reichskammergericht in Wezlar, zugleich wendet er sich der Dichtkunst zu. Am Reichskammergericht lernt er 1772 Charlotte Buff kennen, verliebt sich unglücklich in sie und wird von der verschmähten Liebe zu Die Leiden des jungen Werthers an inspiriert. Des Weiteren entstehen in der Zeit um 1771 und 1776 weitere Werke, die Goethe berühmt machten, z.B. die Hymnen Ganymed und Prometheus, sowie die Urfassungen von Faust und Geschichte Gottfriedens von Berlichingen mit der eisernen Hand. Diese Schaffenszeit von Goethe wird oft dem Sturm und Drang zugeordnet.
1775 verlobt sich mit Lili Schönemann, was aber wenige Monate darauf wieder annuliert wird. Im gleichen Jahr wird Goethe von Herzog Karl August nach Weimar eingeladen, wird Beamter der Stadt Weimar und lernt Charlotte von Stein kennen. Die Herzogin Anna Amalia gelingt es viele bedeutende Schriftsteller nach Weimar zu locken und verschafft der Stadt eine literarischen Blütezeit, darunter auch Goethe. Goethe lernt durch das florierende literarische Leben in Weimar viele bedeutende Schriftsteller kennen. Ungefähr 1777 beendet seine Sturm-und-Drang-Zeit und beginnt eine neue Stilrichtung, die man heute als Weimarer Klassik bezeichnet. Diese Stilrichtung zeichnet sich bei Goethe dadurch aus, dass er von der antiken Philosophie des Humanismus geprägt wird. 1777 stirbt seine Schwester, 1782 der Vater. Aufgrund seiner naturwissenschaftlichen Kenntnisse kann Goethe seit 1784 auch als Entdecker des Zwischenkieferknochens beim Menschen gelten.
1786 begibt sich aufgrund der zunehmenden Belastungen durch seine beruflichen Verpflichtungen auf eine Erholungsreise nach Italien, wo er sich als Maler ausgibt und sich mit Malerei und Bildhauerei beschäftigt. 1786 lässt sich Goethe von seinen Verpflichtungen entbinden und kann sich nun mehr der Kunst und Literatur zuwenden. Er lernt seine Lebensgefährtin Christiane Vulpus kennen, mit der er 1789 einen Sohn bekommt. Es kommt zudem zum ersten Kontakt mit Friedrich Schiller, der zu seinem besten Freund wurde und mit dem er im kollegialen literarischen Wettstreit die Weimarer Klassik entscheidend prägte. 1789 bricht die französische Revolution aus, die von Goethe abgelehnt wird. 1792 wird er Augenzeige des 1. Koalitionskrieges zwischen Preußen und Österreich gegen Frankreich, sowie der Belagerung von Mainz 1793.
Die Zeit von 1794 und dem Tod Schillers 1805 ist eine sehr fruchtbare Schaffenszeit zwischen den beiden Schriftstellern. Es werden zahlreiche Balladen veröffentlicht. Beide arbeiten zusammen an den Zeitschriften Die Horen und Propyläen und sie verfassen theoretische Abhandlungen über Dichtung. Schiller drängt Goethe auch die Arbeit an Faust zu beenden. 1806 veröffentlicht Goethe Faust I.
Nach dem Tod von Schiller richtet sich die Aufmerksamkeit Goethes mehr auf die Romantik und sich mit dem Mittelalter und Folklore zu beschäftigen. Seine Inspiratoren sind nun Achim von Arnim und Clemens Brentano. Die Mutter stirbt 1808. Beim Erfurter Fürstenkongress 1809 begegnet Goethe Napoleon I und 1812 Ludwig van Beethoven. Um diese Zeit arbeitet Goethe an Werken wie Farbenlehre und der Autobiografie Dichtung und Wahrheit 1, 2 und 3.
Ab 1816 zieht sich Goethe aus dem gesellschaftlichen Leben von Weimar zurück. Er wendet sich seinen Werken zu und arbeitet an West-östliche Divan, Wilhelm Meisters Wanderjahren und Faust II, Dichtung und Wahrheit 4. 1827 stirbt Charlotte von Stein und 1830 Goethes Sohn. Schließlich stirbt Goethe 1832 an den Folgen einer Lungenentzündung; er wird neben Schiller in der Weimarer Fürstengruft beigesetzt.
Der am 28.8.1749 in Frankfurt geborene Johann Wolfgang Goethe (1749-1832)
wurde 1775 nach Weimar gerufen. Seine Begabungen und Interessen waren weit
gefächert. Sie reichten von biologischen Studien über Kunsttheorie bis zur
Ausführung diverser Staatsämter. Als zentralen Vertreter der Weimarer
Klassik manifestierten ihn seine dichterischen Fähigkeiten, die ihn bis
heute berühmt gemacht haben. Zu seinen berühmtesten Gedichten zählen
,,Willkommen und Abschied", ,,Prometheus" oder auch die Ode ,,Das
Göttliche", welche 1783 in Goethes ersten Weimarer Jahrzehnts entstand. Das
Werk wurde zum Ende der Aufklärung (1720 - 1785) bzw. des „Sturm und Drang“
(1770-1785) veröffentlicht, gehört jedoch zur literaturgeschichtlichen
Epoche der Klassik, was sich deutlich in den Aussagen und Merkmalen der Ode
widerspiegelt.
Die Ode besteht aus 10 Strophen mit jeweils 5-7 Zeilen. Die ersten zwei
Zeilen der Ode: „Edel sei der Mensch, Hilfreich und gut!“ stellen bereits
die Grundaussage des Werkes und einen zentralen Leitsatz der Klassik dar.
Der Wert des Menschen als übergestelltes, allmächtiges und göttliche
Eigenschaften anstrebendes Geschöpf wird als Idealbild dargestellt. In der
gesamten Darstellung kommt kein Gefühl zum Ausdruck, was die schlichte und
prägnante Darstellung und somit einen Gegensatz zum „Sturm und Drang“
(„Gefühl ist alles“) aufzeigt. Dies wird durch die reimlose Form noch
unterstützt und gleichzeitig werden die Auseinandersetzung und das
Nachdenken des Lesers damit angeregt. Der Mensch habe die Anlagen für ideale
humanitäre Eigenschaften wie Toleranz, moralische Verantwortung, die auch
Goethe in seinen zahlreichen Ämtern zeigen musste, oder Hilfsbereitschaft;
er müsse sie nur in seinen Taten umsetzen. Gleichzeitig wurde den Menschen
eine fast gottesgleiche Macht verliehen, die ihm als Richter über alles eine
enorme Verantwortung überließ. Jedoch zeigt sich im oben aufgeführten Zitat
Goethes auch die Ablehnung der „Gottesgleichheit“ des Menschen. – Der Mensch
ist nur in der Lage, sein Leben nach „göttlichen“, humanitären Idealen
auszurichten. Goethe stellt den Mensch in verschiedenen Vergleichsebenen
dar.
In den ersten beiden Strophen wird der Mensch mit „[höheren] Wesen“ in
Verbindung gestellt. „Ihnen gleiche der Mensch“. Nur das humanistische
Handeln macht den Unterschied zwischen der höchsten auf Erden wandelnden
Lebensform und den Tieren aus. („das allein Unterscheidet ihn Von allen
Wesen, Die wir kennen.“) In der 2. Strophe werden die Götter (bzw. der Gott,
was den Bezug zum Christentum herstellt) als „perfekte“ Wesen dargestellt,
die der Mensch als Vorbild für sein eigenes Handeln sehen soll – schließlich
verbindet man mit ihnen alle Tugenden und wünschenswerte Eigenschaften.
In den folgenden 2 Strophen wird die Natur als Gegensatz dargestellt. Sie
ist gefühlslos und kann weder Lohn noch Strafe ausüben. („Dem Verbrecher
Glänzen wie dem Besten Der Mond und die Sterne.“) Der Mensch jedoch
entscheidet, beurteilt und richtet – nach dem Vorbild des „Göttlichen“.
Dieser Kontrast wird durch Akkumulationen wie „Wind und Ströme, Donner und
Hagel“, Antithesen1 wie „Verbrecher“ und „dem Besten“ und zahlreichen
Personifikationen2 („Donner und Hagel Rauschen ihren Weg“; „Der Mond und die
Sterne […] Glänzen“) noch zusätzlich verstärkt. Die 5. Strophe zählt nun
auch das Glück als eine zufällig, wahllos auftretende Entscheidung auf.
(„Tappt unter die Menge“) Dabei wird das personalisierte Glück als
unwillkürlich, absichtslos und wahllos durch Antithesen („Lockige Unschuld“;
„Schuldige® Scheitel“), die eine Alliteration3 umfassen, dargestellt. Die
6. Strophe bildet eine Zusammenfassung für die vorangegangenen Strophen. Sie
zeigt die Vergänglichkeit des Menschen, die Teil der Naturgesetze ist und
gegen die sich niemand, egal ob „gut“ oder „böse“ gesinnt, wehren kann.
Jedoch kommt auch seine Unumstößlichkeit („ewigen ehrnen, Großen Gesetzen“)
zur Geltung.
Während die vorherigen Strophen Vergleichsebenen des Menschen aufzeigten,
stellt die 7. und 8. Strophe den Mensch als das Lebewesen überhaupt dar,
welches zwischen gut und böse durch Vernunft unterscheiden kann. Als
Individuum kann er Neues entdecken und erkennen, kann Altes verwerfen,
zwischen sinnvoll und nutzlos wählen, er ,,vermag das Unmögliche".
Geschaffte Erinnerungen machen Menschen zeitweilig sogar unsterblich. Man
ist in der Lage, durch eben diese Erinnerung aus Fehlern zu lernen oder
,,Augenblicke" durch die Erinnerung auf ewig einzufangen (,,dem Augenblick
Dauer verleihen") Die Gabe, Gutes zu belohnen und Böses zu strafen existiert
in der wilden Natur nicht, nur der Mensch ist in der Lage dies zu tun. „Den
guten Lohnen, den Bösen strafen“ ist dabei eine Anapher4, die den Kontrast
und die Notwendigkeit der Inhalte betont. Der Mensch hat gelernt
„[Krankheiten zu] heilen“ und „[Menschen vor dem Tode zu] retten“. Ihm ist
die Macht gegeben, Werkzeug zu nutzen und die Natur zu nutzen („Alles
Irrende, Schweifende nützlich verbinden“). - Er erfindet, erforscht und
erschafft. Somit wird in den beiden Strophen deutlich die besondere Stellung
des Menschen gezeigt und begründet („nur allein der Mensch“). Jedoch zeigt
sich auch die besondere Verantwortung des Menschen in der Richterfunktion.
Er kann diese negativ einsetzen (z.B. in einer Diktatur) oder humanitär,
positiv handeln. Er ist selbst verantwortlich, kein Gott kann ihm diese
Verantwortung abnehmen.
Die 9. Strophe zeigt nochmals den Bezug zu den „Unsterblichen“ (Götter).
Jeder Mensch soll selbst handeln. – Kein Gott kann ihm dies abnehmen. Der
Mensch hat die genannten Eigenschaften und Möglichkeiten, soll sie
nutzen („täten im Großen, was der Beste im Kleinen tu oder möchte“) und sich
nicht primär hinter Gottesbildern verstecken. Er ist sein eigenes Vorbild
und kann „göttliche“ Eigenschaften anstreben.
Die letzte Strophe greift auf den Gedanken der 1. Strophe zurück, jedoch
wird aus der These am Anfang nun eine Forderung an den Menschen, die auf den
Erkenntnissen aus den vorherigen Strophen beruht. („Der edle Mensch Sei
hilfreich und gut!“) Der Mensch muss ständig an sich und seinem Umfeld
arbeiten, um ein bestmögliches Zusammenleben zu ermöglichen („Unermüdet
schaff er das Nützliche, Rechte “). Er sei ein Vorbild jedes Menschen.
Den Konjunktiv setzte Goethe dabei ein, um klarzustellen, dass kein Mensch
perfekt (gottesgleich) sein kann, jedoch jeder danach streben sollte. Der
Mensch soll seine Anlagen zu guten Eigenschaften in Taten umsetzen.
In dem Werk zeigt sich der Wandel Goethes vom Stürmer und Dränger zum
Klassiker. Rebellion und Protest gegen eine übergestellte Macht wird zur
Belehrung der Menschen zu Werten und Normen und Anregung derselben zum
Nachdenken.
In der Klassik bildete sich ein Ausgleich zwischen der rationellen
Aufklärung und dem gefühlsgeprägten Sturm und Drang. Schlicht, aber prägnant
brachte der damals
34-jährige Johann Wolfgang Goethe seine wesentlichen Aussagen in diesem Werk
zu Papier.
„Edel sei der Mensch, Hilfreich und gut!“
8ef342b| 1 | Gegenüberstellung von Gegensätzen; Behauptungen die sich zu widersprechen scheinen. |
| 2 | Bei der Personifikation wird ein lebloser oder ein abstrakter Begriff, oder aber auch ein Tier, „vermenschlicht“. Personifikationen treten z.B. immer in Fabeln auf (da Tiere wie Menschen handeln). Anderes Beispiel: Der Mond schaut zornig drein; der Mond nimmt hier also charakteristische menschliche Züge an. |
| 3 | Bei der Alliteration beginnen mehrere Worte mit dem gleichen Buchstaben. Beispiel: „Milch macht müde Männer munter.“ |
| 4 | Wiederholung eines oder mehrerer Wörter an Satz-/Versanfängen. Beispiel: „Er schaut nicht die Felsenriffe, er schaut nur hinauf“. |
