| 1 | 01 | Es schlug mein Herz, geschwind zu Pferde! |
|---|---|---|
| 02 | Es war getan fast eh gedacht; | |
| 03 | Der Abend wiegte schon die Erde | |
| 04 | Und an den Bergen hing die Nacht | |
| 05 | Schon stand im Nebelkleid die Eiche | |
| 06 | Ein aufgetürmter Riese, da, | |
| 07 | Wo Finsternis aus dem Gesträuche | |
| 08 | Mit hundert schwarzen Augen sah. | |
| 2 | 09 | Der Mond von einem Wolkenhügel |
| 10 | Sah kläglich aus dem Duft hervor; | |
| 11 | Die winde schwangen leise Flügel | |
| 12 | Umsausten schauerlich mein Ohr | |
| 13 | Die Nacht schuf tausend Ungeheuer | |
| 14 | Doch frisch und fröhlich war mein Mut | |
| 15 | In meinen Adern welches Feuer! | |
| 16 | In meinen Herzen welche Glut! | |
| 3 | 17 | Dich sah ich, und die milde Freude |
| 18 | Floß von dem süßen Blick auf mich; | |
| 19 | Ganz war mein Herz an deiner Seite | |
| 20 | Und jeder Atemzug für dich. | |
| 21 | Ein rosafarbenes Frühlingswetter | |
| 22 | Umgab das liebliche Gesicht, | |
| 23 | Und Zärtlichkeit für mich - ihr Götter! | |
| 24 | Ich hofft es, ich verdient es nicht! | |
| 4 | 25 | Doch, ach schon mit der Morgensonne |
| 26 | Verengt der Abschied mir das Herz | |
| 27 | In deinen Küssen welche Wonne! | |
| 28 | In deinem Auge welcher Schmerz! | |
| 29 | Ich ging und du standst und sahst zu Erden | |
| 30 | Und sahst mir nach mit nassen Blick: | |
| 31 | Und doch welch Glück geliebt zu werden! | |
| 32 | Und lieben, Götter, welch ein Glück! |
Der Sturm und Drang gilt als eine Epoche, bei der das Individuum und seine Gefühle in den Vordergrund gestellt werden. Dadurch widerspricht der Sturm und Drang der Aufklärung, die als zu verstand- und vernunftorientiert empfunden wurden. Diese Epoche, die vorwiegend durch Johann Gottfried von Herder angetrieben wurde, ist aber kein kompletter Gegensatz zu Immanuel Kants Aufklärung, sondern erweitert diese. Die Aufklärer versuchten das Wundersame und Verborgene in der Welt zu eliminieren und rational zu erklären. Dieser kalte Rationalismus war den Stürmern und Drängern verhasst. Sie stellten die Gefühle und Subjektivität an vorderster Stelle (Emotio statt Ratio), nichtsdestotrotz ließ man Platz, damit die Gefühle mit Vernunft und Verstand eine Einheit bilden konnten. Die Absichten beider Epochen-Vertreter waren durchaus ähnlich, da sie die absolutistische Herrschaftsformen und das adelige Leben ablehnten sowie die Gesellschaft, Kunst und Literatur modernisieren wollten.
Die Abwendung von der puren Aufklärung machte sich dadurch deutlich, dass man von den streng durchreglementierten Formen der Literatur absah und stattdessen künstlerische Freiheit gewährte. Zentrale Bedeutung in den Werken bekam meist das "Ich", welches man das Genie nannte und wodurch die Epoche auch als Geniezeit bezeichnet wird. Das Genie wurde zum Mittelpunkt ästhetischer Betrachtung erhoben, es schafft seine eigenen Regeln und Gesetze, strebt nach Freiheit und Selbstverwirklichung, ist kompromisslos und kämpft gegen die Wirklichkeit und Gesellschaft bzw. die Gesellschaftsnormen. Dabei agiert das Genie mit Herz und Gefühl und fühlt sich der schöpferischen Kraft der Natur verbunden. Das Genie, welcher als Held angesehen wurde, scheitert aber in aller Regel mit seinen Freiheitsbestrebungen. Es zerbricht an der Wirklichkeit, an den Normen, Moralvorstellungen und Zwängen der Gesellschaft. Nicht selten führt dieses Scheitern des "Heldes" beim Sturm und Drang zum Tod, denn da er keine Kompromisse schließen kann ist dies der einzige Ausweg an seinen Idealvorstellungen festzuhalten.
Ebenfalls recht wichtig beim Sturm und Drang ist die Natur. Alles Wahre, Gute, Schöne, Elementare und Göttliche wird in der Natur gesehen (Pantheismus). Das einfache Volk wird dabei eine größere Naturverbundenheit und damit eine größere Nähe zur Wahrheit und Echtheit zugesprochen als wohlhabende und adelige Menschen.
Der Sturm und Drang behandelt größtenteils Themen zu Liebe und Natur. Die wichtigste Gattung ist das Drama. Die jungen Dichter waren meist zwischen 20 und 30 Jahren alt und stammten vorwiegend aus dem (Klein-)Bürgertum, d.h. sie kamen nicht aus wohlhabenden Verhältnissen. Zu den wichtigsten Vertretern gehörten Johann Wolfgang von Goethe und Friedrich Schiller. Mit Goethes Italienreise und Schillers Kant-Studien beendeten beide die Epoche des Sturm und Drangs und wendeten sich der (Weimarer) Klassik zu.
Historischer Hintergrund | |||
| Politik und Wirtschaft | Jahr | Links | |
| Absolutismus | 1648-1789 |
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Wolfgang von Goethe wurde als eins von sieben Kindern einer wohlhabenden und gebildeten Familie in Frankfurt geboren. Fünf seiner Geschwister starben. Da der Vater keine beruflichen Pflichten zu erfüllen hatte, unterrichtete er seinen Sohn.
Mit 16 Jahren zog Goethe aufgrund des Jura-Studiums, dass er auf Wunsch seines Vaters aufnahm, nach Leipzig. Nebenbei besuchte er philosophische und literaturgeschichtliche Vorlesungen. Zudem beschäftigte er sich mit der Aufklärung und Empfindsamkeit und nahm Unterricht im Zeichnen. Wegen eines Blutsturzes unterbrach Goethe sein Studium 1768 und kurierte seine langwierige Krankheit in seiner Heimatstadt Frankfurt aus.
Nach der Genesung setzte er das Studium der Rechtswissenschaften in Straßburg fort, interessiert sich aber zunehmend auch für Chemie, Medizin, Theologie und Philosophie. Als er seine Promotion ablegt eröffnet Goethe eine Anwaltskanzlei und beginnt ein Praktikum am Reichskammergericht in Wezlar, zugleich wendet er sich der Dichtkunst zu. Am Reichskammergericht lernt er 1772 Charlotte Buff kennen, verliebt sich unglücklich in sie und wird von der verschmähten Liebe zu Die Leiden des jungen Werthers an inspiriert. Des Weiteren entstehen in der Zeit um 1771 und 1776 weitere Werke, die Goethe berühmt machten, z.B. die Hymnen Ganymed und Prometheus, sowie die Urfassungen von Faust und Geschichte Gottfriedens von Berlichingen mit der eisernen Hand. Diese Schaffenszeit von Goethe wird oft dem Sturm und Drang zugeordnet.
1775 verlobt sich mit Lili Schönemann, was aber wenige Monate darauf wieder annuliert wird. Im gleichen Jahr wird Goethe von Herzog Karl August nach Weimar eingeladen, wird Beamter der Stadt Weimar und lernt Charlotte von Stein kennen. Die Herzogin Anna Amalia gelingt es viele bedeutende Schriftsteller nach Weimar zu locken und verschafft der Stadt eine literarischen Blütezeit, darunter auch Goethe. Goethe lernt durch das florierende literarische Leben in Weimar viele bedeutende Schriftsteller kennen. Ungefähr 1777 beendet seine Sturm-und-Drang-Zeit und beginnt eine neue Stilrichtung, die man heute als Weimarer Klassik bezeichnet. Diese Stilrichtung zeichnet sich bei Goethe dadurch aus, dass er von der antiken Philosophie des Humanismus geprägt wird. 1777 stirbt seine Schwester, 1782 der Vater. Aufgrund seiner naturwissenschaftlichen Kenntnisse kann Goethe seit 1784 auch als Entdecker des Zwischenkieferknochens beim Menschen gelten.
1786 begibt sich aufgrund der zunehmenden Belastungen durch seine beruflichen Verpflichtungen auf eine Erholungsreise nach Italien, wo er sich als Maler ausgibt und sich mit Malerei und Bildhauerei beschäftigt. 1786 lässt sich Goethe von seinen Verpflichtungen entbinden und kann sich nun mehr der Kunst und Literatur zuwenden. Er lernt seine Lebensgefährtin Christiane Vulpus kennen, mit der er 1789 einen Sohn bekommt. Es kommt zudem zum ersten Kontakt mit Friedrich Schiller, der zu seinem besten Freund wurde und mit dem er im kollegialen literarischen Wettstreit die Weimarer Klassik entscheidend prägte. 1789 bricht die französische Revolution aus, die von Goethe abgelehnt wird. 1792 wird er Augenzeige des 1. Koalitionskrieges zwischen Preußen und Österreich gegen Frankreich, sowie der Belagerung von Mainz 1793.
Die Zeit von 1794 und dem Tod Schillers 1804 ist eine sehr fruchtbare Schaffenszeit zwischen den beiden Schriftstellern. Es werden zahlreiche Balladen veröffentlicht. Beide arbeiten zusammen an den Zeitschriften Die Horen und Propyläen und sie verfassen theoretische Abhandlungen über Dichtung. Schiller drängt Goethe auch die Arbeit an Faust zu beenden. 1806 veröffentlicht Goethe Faust I.
Nach dem Tod von Schiller richtet sich die Aufmerksamkeit Goethes mehr auf die Romantik und sich mit dem Mittelalter und Folklore zu beschäftigen. Seine Inspiratoren sind nun Achim von Arnim und Clemens Brentano. Die Mutter stirbt 1808. Beim Erfurter Fürstenkongress 1809 begegnet Goethe Napoleon I und 1812 Ludwig van Beethoven. Um diese Zeit arbeitet Goethe an Werken wie Farbenlehre und der Autobiografie Dichtung und Wahrheit 1, 2 und 3.
Ab 1816 zieht sich Goethe aus dem gesellschaftlichen Leben von Weimar zurück. Er wendet sich seinen Werken zu und arbeitet an West-östliche Divan, Wilhelm Meisters Wanderjahren und Faust II, Dichtung und Wahrheit 4. 1827 stirbt Charlotte von Stein und 1830 Goethes Sohn. Schließlich stirbt Goethe 1832 an den Folgen einer Lungenentzündung; er wird neben Schiller in der Weimarer Fürstengruft beigesetzt.
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Bei dem Text „Willkommen und Abschied“ handelt es sich um ein Gedicht von Johann Wolfgang Goethe aus dem Jahre 1789.
Ich verstehe es als Liebesgedicht, welches zum Teil traurig aber auch fröhlich ist. Genauer gesagt handelt es sich um einen Mann, was sich zumindest vermuten lässt, da das Verhalten des lyrischen Ichs von der Rollenverteilung her nicht zu einer Frau aus der Zeit Goethes passt. Dieser nimmt eine lange Reise auf sich, um seine Geliebte zu sehen, doch schon am nächsten Tag muss er sie wieder verlassen.
Das Gedicht ist in einem einheitlichen Reimschema verfasst. Hierbei handelt es sich um einen Kreuzreim, der pro Strophe zweimal vorkommt. In allen vier Strophen zu je 8 Versen wird der Jambus als Metrum verwendet. In jedem Vers handelt es sich um vier Hebungen. Der formale Aufbau gestaltet sich also komplett regelmäßig.
In Vers 1 ist das lyrische Ich auf dem Weg zu seiner Liebsten. Er ist aufgeregt und freut sich auf seine Liebste. Es ist kurz vor dem Ziel, so wie es es sich erhofft hatte was in Vers 2 deutlich wird, als es sagt: „eh' gedacht“. Es ist Abend und es dämmert bereits. In Vers 4 wird beschrieben, dass die Berge bereits nicht mehr von der Dunkelheit zu unterscheiden sind. Das lyrische Ich fühlt sich beobachtet. Dies äußert es in Vers 7 und 8, indem es sagt: „Wo Finsternis aus dem Gesträuche, Mit hundert schwarzen Augen sah“.Man kann sagen, dass die erste Strophe lediglich die äußeren Umstände der Reise beschreibt. Es kommt durch Worte wie „Finsternis“ (Vers 7) oder „schwarze Augen“ (Vers 8) auf, was auch zu den äußeren Umständen passt, da das lyrische Ich durch die Nacht reist.
Zu Beginn der zweiten Strophe wird weiterhin die düstere Stimmung zum Ausdruck gebracht, indem der Autor den Mond, der kaum durch die Wolkendecke zu sehen ist (Vers 9-10),und das Säuseln und Pfeifen des Windes (Vers 11-12) darstellt. Auch in Vers 13 weckt der Ausdruck „Die Nacht schuf tausend Ungeheuer“ eine düstere Stimmung, doch im folgenden Vers (Vers 14) wird zum ersten Mal die Gefühlslage des lyrischen Ichs geschildert. Im Gedicht wird dieser Vers mit dem Wort „Doch“(Vers 14) eingeleitet, wobei die entgegensetzende Konjunktion „Doch“ den inhaltlichen Sprung von äußeren Umständen zur Gefühlslage noch einmal unterstreicht. Das lyrische Ich ist frischen und frohen Mutes, weil es ein Ziel hat das es um jeden Preis erreichen will: seine Geliebte. Durch eine Alliteration1 im Vers („frisch und fröhlich [...]“) wird die Aussage des lyrischen Ichs bekräftigt. Durch eine Anapher2 in den Versen 15 („In meinen Adern welches Feuer!“) und 16 („In Meinem Herzen welche Glut“) wird sehr gut deutlich gemacht wie stark der Wille und die Kraft, diesen zu erreichen, des lyrischen Ichs sind.
In dieser zweiten Strophe (Verse 9-16) ist auffällig, dass mit einem Mal fast mitten in der Strophe (Vers 13) nicht mehr der äußere Eindruck sondern die Gefühlslage des lyrischen Ichs beschrieben wird. Auch wird diese Strophe von Bildern wie „Wolkenhügel“ (Vers 9), „Die Winde schwangen ihre Flügel.“ (Vers 11) oder „Die Nacht schuf tausend Ungeheuer“ (Vers 13) beherrscht.
Die dritte Strophe beginnt mit dem Zusammentreffen des Paares. So wird in den Versen 17 und 18 das Wechseln der ersten Blicke dargestellt. Die Freude der Frau springt auf das lyrische Ich über. Wie es durch den Ausdruck „[...] und die milde Freude floss von dem süßen Blick auf mich“ (Vers 17-18) deutlich wird. Die beiden Liebenden fühlen sich ganz miteinander verbunden, wie es in den Versen 19-20 deutlich wird. Das lyrische Ich ist verzaubert von dem Anblick seiner Geliebten (Verse 21-22).In den letzten beiden Versen der dritten Strophe wendet sich das lyrische Ich an die Götter und dankt ihnen, so geliebt zu werden. Er fühlt sich unwürdig solch eine hübsche Geliebte zu haben indem er sagt: „Ich hofft' es, ich verdient' es nicht“ (Vers 24).
Diese dritte Strophe steht im totalen Kontrast zu den ersten beiden Strophen: Wurden dort noch Worte wie „Finsternis“ (Vers 7), „schwarz“ (Vers8) oder „Nacht“ (Vers 13) und „tausend Ungeheuer“ (Vers 13) zum Ausdruck einer düsteren Stimmung genutzt, werden nun Worte wie „süßer Blick“ (Vers 18), „rosafarbnes Frühlingswetter“ (Vers 21) oder „Zärtlichkeit“ (Vers 23) verwendet um die fröhliche Stimmung, die das Wiedersehen des Paares umrahmt, zu Verdeutlichen.
In der Vierten Strophe kommt es jedoch wieder zur Trennung der Beiden. Bereits die ersten Worte („Doch ach, [...]“) lassen darauf schließen, dass die Trennung dem lyrischen Ich sehr schmerzt. Die entgegensetzende Konjunktion „Doch“ macht deutlich, dass sich der Inhalt der folgenden Strophe stark von dem der vorangegangenen unterscheidet. Am frühen Morgen muss das lyrische Ich bereits wieder aufbrechen (Vers 25).Diese Trennung bricht dem lyrischen Ich beinahe das Herz, wie der Vers 26 zum Ausdruck bringt: „Verengt der Abschied mir das Herz“. Im folgenden Vers (Vers 27) schwärmt das lyrische Ich von den Küssen seiner Geliebten. Es sieht ihr den Schmerz der Trennung in den Augen an. Als das lyrische Ich dann seine Weg antritt ist die Geliebte bestürzt und sieht zu Boden (Vers 29). In Vers 30 wird der Ausdruck „süßer Blick“ aus Vers 18 wieder aufgegriffen. Diesmal jedoch wird das Gegenteil verwendet, denn es wird beschrieben wie die Liebste des lyrischen Ichs diesem mit „nassem Blick“, also mit Tränen in den Augen, nachsieht. Zum Ende der vierten Strophe und des Gedichts wendet sich das lyrische Ich wie in Strophe drei an die Götter. Trotz des Abschiedes ist es den Göttern gegenüber fröhlich und freut sich darüber geliebt zu werden und lieben zu dürfen. Dies äußert er in dem meiner Meinung nach wichtigsten Satz des Gedichts: „Und doch, welch Glück, geliebt zu werden! Und lieben, Götter, welch ein Glück!“ (Verse 31-32). Diese beiden Verse stecken voller Emotionen und voller Dankbarkeit.
Auch in der vierten Strophe wird eine fröhlich klingende Wortwahl bevorzugt, aber es entsteht trotzdem eine traurige Stimmung, welche durch die Bedeutung der Worte im Kontext und nicht durch deren einzelne Bedeutung. Ausgenommen von dieser Stimmung sind jedoch aus den eben genannten Gründen die letzten beiden Verse des Gedichts (Vers 31-32).
Meine anfangs formulierte Deutungshypothese ist noch zu präzisieren, denn die traurige Stimmung nimmt eine deutlich wichtigere Stellung ein, denn von ihr sind de beiden letzten Verse abzuleiten. Des Weiteren schmerzt der Abschied dem lyrischen Ich viel weniger als seiner Geliebten. Zu Beginn habe ich auch vergessen die äußeren Umstände zu erwähnen, obwohl sie eine doch relativ sehr wichtige Bedeutung haben, denn sie unterstreichen noch einmal den großen Willen und die charakterliche Größe und Stärke des lyrischen Ichs.
Mir persönlich gefällt das Gedicht sehr gut, jedoch würde ich den Kontrast zwischen den ersten und letzten beiden Strophen noch deutlicher machen , zum Beispiel durch einen Wechsel des Reimschemas oder des Metrums. Gut gefällt mir die Wortwahl Goehtes. Er wählt präzise und treffende Begriffe um die Stimmung in den einzelnen Strophen zum Ausdruck zu bringen. Was mir aber nicht so gut gefällt ist der inhaltliche Sprung von Vers 13 zu 14, denn das Gedicht ist ansonsten in absolut regelmäßiger Form verfasst.
| 1 | Bei der Alliteration beginnen mehrere Worte mit dem gleichen Buchstaben. Beispiel: „Milch macht müde Männer munter.“ |
| 2 | Wiederholung eines oder mehrerer Wörter an Satz-/Versanfängen. Beispiel: „Er schaut nicht die Felsenriffe, er schaut nur hinauf“. |
