Nicht alle Fragen beantworten sich von selbst. Um verbliebene Unklarheiten zu beseitigen, gibt es diese Seite.
Im Grunde genommen alles, oder besser gesagt alles was eine Interpretation oder Gedichtvergleich ist. Es sollte sich um eine vollständig ausformulierte Analyse handeln, keine Stichpunkte, Handskizzen oder dergleichen.
Es ist außerdem egal, ob es zu einem Gedicht bereits eine Interpretation gibt. Es ist durchaus gewollt, dass es zu ein und demselben Gedicht mehrere Interpretationen zwecks Vergleichbarkeit gibt.
Das pauschal zu beantworten ist schwierig, da die Antwort vom jeweiligen Gedicht abhängt. Vom subjektiven Empfinden her sollte den meisten aber klar sein, dass man eine Interpretation in 300 Wörtern nicht annäherend ausführlich abhandeln kann. Als Daumenregel kann man vielleicht sagen, dass es schon 500 bis 600 Wörter mindestens sein sollten.
Die Auszahlungshöhe wird zunächst einmal vom Autor des Textes vorgeschlagen. Welchen Wert man seinem Text beimisst, sollte also jeder selbst wissen. Entscheidend dafür ist wie viel Arbeit investiert wurde und welche Qualität das Ergebnis letztlich hat. Die Bekanntheit des Gedichtes, die Anzahl der Besucher über Google o.ä. ist NICHT relevant. Die Note sollte zwar auch kein ausschlaggebender Faktor sein, aber ich kann natürlich nicht verheimlichen, dass durchaus versucht wird hier ein gewisses Niveau hochzuhalten und „bessere“ Interpretationen somit reizvoller sind.
Ja, möglich ist das. Mir wird kein exklusives, sondern nur ein „einfaches“ Veröffentlichungsrecht gewährt. Solange dies von den Benutzern der Seite nicht zu sehr in Anspruch genommen wird, bleibt das auch so.
Vorsorglich weise ich darauf hin, dass einige der so genannten „Hausaufgabenseiten“ bei dem Thema wahrscheinlich restriktiver sind. Das größte Problem bei Parallelveröffentlichungen ist, dass kaum noch erkennbar ist, ob es sich wirklich um eine weitere Veröffentlichung derselben Person oder um ein Plagiat handelt. Um nicht zu viel Verwirrung zu stiften, ist es daher ohnehin sinnvoll, nur auf einer Seite zu veröffentlichen.
Es steht jedem frei anonym zu bleiben oder seinen Text stattdessen unter einem Fantasienamen zu veröffentlichen. Dies kann für jeden Beitrag nach Belieben eingestellt und auch nachträglich wieder geändert werden. Bei der Registrierung ist allerdings der echte Name anzugeben.
Nein, derzeit werden keine kommerziellen Interessen verfolgt. Es könnte aber sein, dass irgendwann in Zukunft Werbung geschaltet wird, da für den Betrieb der Seite natürlich Kosten entstehen und es mir zugegebenermaßen recht wäre, wenn für den Arbeitsaufwand wenigstens ein „Taschengeld“ abfällt. Sollte das Einblenden von Werbung für dich ein Problem sein, dann verzichte bitte auf das Einstellen deiner Texte.
Gedichtvergleiche werden genauso akzeptiert wie normale Interpretationen. Der Gedichtvergleich ist lediglich eine spezielle Form der Gedichtinterpretation.
Jein, im Grunde genommen ist es zwar technisch möglich, aber von mir eigentlich unerwünscht. Mit dem Einstellen des Textes wird ein dauerhaftes, unbefristetes Veröffentlichungsrecht für den Seiteninhaber gewährt. Der Hintergrund ist einfach, dass jemand nach der Auszahlung seinen Beitrag sofort wieder löschen könnte und damit die Tauschaktion unterwandert werden würde. Solltest du trotzdem eine Löschung wünschen, dann setze dich direkt mit einem Administrator in Kontakt. Mit etwas gegenseitiger Kulanz lässt sich das sicher klären.
Grundsätzlich wird versucht alle Beiträge in Google, Yahoo! und MSN/Live zu platzieren. Zusätzlich wird diese Platzierung mit einigen Maßnahmen der Suchmaschinenoptimierung flankiert, wodurch eine ganz passable Position in der Suche erreicht werden kann. Da die Seite aber keine nennenswerten Einnahmen hat, gibt es leider auch kein Budget um dies im professionellen und langfristigen Stil zu betreiben. Stattdessen ist die Seite auf Mundpropaganda und Links von zufriedenen Besuchern angewiesen. Nichtsdestotrotz steht die Seite häufig vor den alteingessenen Hausaufgabenseiten, wenn es um Interpretationen geht.
Für jeden Text wird eine individuelle Zufallssignatur erstellt und im Text „versteckt“. Sollten Diebe den Text kopieren und woanders online stellen, so kann man mit der Signatur diese Kopien leichter ausspüren. Suche dazu einfach nach der Signatur in Google. Natürlich setzt das eine gewisse Unachtsamkeit beim Kopierer voraus.
Das Kopieren von Texten ist NICHT erlaubt. Ich könnte dies auch gar nicht erlauben, da ich meist nicht der Autor der Beiträge bin. Sollte ich zufällig ein Plagiat entdecken, dann wird dies dem Autor gemeldet.
Der Bekanntheitsindex gibt die Anzahl der Aufrufe einer Interpretation in Relation zu anderen Beiträgen an. Seine Skala geht von 0 bis 10. 10 bedeutet dabei, dass viele Leute nach dieser Interpretation suchen und der Beitrag in der Suchmaschine gut gelistet ist. 0 heißt, dass nur wenige Menschen diesen Beitrag aufrufen und/oder dass die Interpretation in Google schlecht platziert ist.
Der Bekanntheitsindex kann gesteigert werden, indem zusätzliche Links auf die Interpretation gesetzt werden. Oft ist es aber einfach so, dass ein Gedicht im Schulunterricht zu selten behandelt wird, sodass einem dann nichts anderes übrig bleibt, als einen geringen Bekanntheitsindex zu akzeptieren.
Der Lesbarkeitsindex gibt an, wie viele Schuljahre man absolviert haben muss, um den Beitrag zu verstehen. Je kleiner der Wert, desto verständlicher ist der Text geschrieben. Man könnte also sagen, dass ein geringerer Lesbarkeitsindex erstrebenswert ist, es sei denn man hat wirklich die Absicht „kompliziert“ klingende Texte zu verfassen. Der Index berechnet sich aus der Länge der Sätze (also die Anzahl der Wörter pro Satz) und der Silbenlänge der einzelnen Wörter. Die Formel ist einfach, trifft in vielen Fällen aber verblüffenderweise zu.
Der Lesbarkeitsindex wird maschinell berechnet und kann natürlich auch mal falsch liegen. Es ist daher nur als Spielerei anzusehen, die ein bisschen dazu motivieren soll die Lesbarkeit des Textes zu optimieren.
Tja, „Pech gehabt“. Wer fremde Texte als Eigenleistung ausgibt, muss auch mit den Konsequenzen leben. Es sollte hinreichend bekannt sein, dass Lehrer wenig erfreut sind, Hausaufgaben oder Klausuren von unbekannten Schülern zu korrigieren. Das zeitweilige Entfernen von Interpretationen kommt übrigens ebenfalls NICHT in Frage; warum sollte eine Vielzahl von Hilfesuchenden in die Röhre schauen müssen, nur weil eine Person Missbrauch mit dieser Seite betrieben hat? Es dauert zudem einige Zeit, bis auch Google die gespeicherte Seite aus seinem Index entfernt.
Sollte der Verdacht von Plagiarismus bereits im Raum stehen, so kann ich nur raten mit dem Problem offensiv umzugehen und das Gespräch mit dem Lehrer zu suchen. Evtl. kann man es so auslegen, dass Texte aus dem Internet für die Klausurvorbereitung genutzt wurden und aus dem Gedächtnis reproduziert wurden. Man könnte dem Lehrer auch anbieten eine Nachklausur oder ein zusätzliches Referat zu schreiben (diesmal aber alleine!).
