| 1 | 01 | Du siehst, wohin du siehst nur Eitelkeit auf Erden. |
|---|---|---|
| 02 | Was dieser heute baut, reist jener morgen ein: | |
| 03 | Wo itzund Städte stehn, wird eine Wiese sein | |
| 04 | Auf der ein Schäferskind wird spielen mit den Herden: | |
| 2 | 05 | Was itzund prächtig blüht, soll bald zertreten werden. |
| 06 | Was itzt so pocht und trotzt ist Morgen Asch und Bein | |
| 07 | Nichts ist, das ewig sei, kein Erz, kein Marmorstein. | |
| 08 | Itzt lacht das Glück uns an, bald donnern die Beschwerden. | |
| 3 | 09 | Der hohen Taten Ruhm muß wie ein Traum vergehn. |
| 10 | Soll denn das Spiel der Zeit, der leichte Mensch bestehn? | |
| 11 | Ach! was ist alles dies, was wir für köstlich achten, | |
| 4 | 12 | Als schlechte Nichtigkeit, als Schatten, Staub und Wind; |
| 13 | Als eine Wiesenblum, die man nicht wiederfind't. | |
| 14 | Noch will was ewig ist kein einig Mensch betrachten! |
Die Zeit des Barocks wird stark durch den Dreißigjährigen Krieg und dem aufkommenden Absolutismus geprägt. Der Dreißigjährige Krieg auf der einen Seite führte zu Seuchen, Hungersnöten und Plünderungen; der Krieg kostet in einigen Regionen bis zu 2/3 der Bevölkerung das Leben. Dieser schmale Grat zwischen Todesvorahnung und Hoffnung schlägt sich im Barock nieder. Auf der anderen Seite entsteht durch den Absolutismus ein stärkeres Ständebewusstsein, eine deutliche Spaltung zwischen Adel und Bürgertum. Dazu kommt eine tiefe christliche Prägung der meisten Barock-Autoren, sodass die Werke zwischen religiöser Mystik und weltlicher Lebenslust und Lebensangst schwanken. Die religiöse Verankerung und der Glaube an ein Leben nach dem Tod und die Erlösung führte auch zu dem Motto Memento Mori (Gedenke den Tod).
Diese Gegensätze führten auch zu einem sehr wechselhaften, schwer zu vereinheitlichen Schaffenspool im Barock. Der deutsche Barock gilt dabei zudem als unvergleichbar mit den Barock-Epochen in anderen Ländern und nimmt eine nationale Sonderstellung ein. Selbst bei der epochalen Einordnung des Barocks gibt es sehr unterschiedliche Meinungen, da die heutige Sichtweise auf den Barock wahrscheinlich sehr stark von der damaligen Selbsteinschätzung abweicht. Von der Sprache her wird die Barock-Lyrik häufig als schwülstig und geschwollen empfunden.
Das Leben von Andreas Gryphius ist geprägt von den Leiden durch den Dreißigjährigen Krieg, die Zerstörung seiner Geburtsstadt Glogau (heutiges Polen) und durch den frühen Verlust der Eltern und der Geschwister.
Bereits mit ca. 5 und 12 Jahren verliert Andreas Gryphius seinen Vater und darauf seine Mutter. Er kam in die Obhut eines Stiefvaters, durch die Vertreibung des Ersatzvaters gelang Gryphius dann aber schnell nach Driebitz (heutiges Polen). Er konnte in Görlitz sein Abitur machen und studierte an der Akademischen Gymnasium zu Danzig. Darauf zog er als Hauslehrer der Familie Schönborners nach Schlesien und Ostpreußen und konnte mit zwei Söhnen der Familie durch Niederlande reisen.
Sein Bruder Paul und seine Schwester Anna Maria starben innerhalb kurzer Zeit, Andreas Gryphius selbst war schwer krank. Er hielt danach sich an der Universität Straßburg auf und zog danach in seine Heimatstadt Fraustadt zurück, wo er seine Frau Rosina Deutschländer kennenlernte, mit der er 7 Kinder bekam.
Gryphius wurde 1662 durch Wilhelm IV. von Sachsen-Weimar in die Furchtbringende Gesellschaft aufgenommen und bekam den Namen Der Unsterbliche verliehen. 2 Jahre später verstarb Gryphius an einem Schlaganfall.
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Wenn man das Zeitalter ‚Barock’ als eine Epoche versteht, in der eine zweipolige, antagonistische (in sich widersprüchliche) Weltanschauung vorherrschte, so finden sich dafür in vorliegenden Gedicht deutliche Anzeichen.
Zwischen ‚memento mori’, zwischen ‚vanitas’ und ‚carpe diem’ bewegt sich das Lebensgefühl in der damaligen Zeit. Wie in den Gemälden von Caravaggio Licht und Schatten eingesetzt sind, so prallen im vorliegenden Sonett die beiden Motive „Es ist alles vergänglich” und „Genieße den Tag” aufeinander.
Schon die Gedichtform an sich, das Sonett, zeigt 2-teilige Struktur, nämlich Aufgesang (2 Quartette) und Abgesang (2 Terzette). Auch das Metrum, der Wechsel von betonter mit unbetonter Silbe, das Auf und Ab des hier verwendeten Jambus, entspricht ganz den beiden Seiten barocken Lebensgefühls, der Diesseits und – Jenseitsbezogenheit.
Wobei mit der Wahl des Jambus, also eines aufsteigenden Versmaßes (xX= unbetonte Silbe, betonte Silbe) möglicherweise bereits ein Signal gesetzt wurde. Im aufsteigenden Vermaß, also in der Mikrostruktur des Textes bereits, könnte angelegt sein, was der Text aus vom Inhalt her ausspricht: Erhebe Dich über die irdischen Dinge, die irdischen Belange sind weniger wichtig als der Bezug auf’s Jenseits, auf’s Ewige.
Dementsprechend kommt auch keine Stilfigur in „Alles ist eitel” häufiger vor als die Antithese und zwar zwischen Wort und Wort, zwischen Halbvers und Halbvers, zwischen einer und der anderen Strophe.
Antithesen1:
heute – morgen
baut – reißt ein
Städte – Wiese (Wort/Wort-Antithese)
Itzund – bald
blüht – zertreten
itzt – morgen
pocht und trotzt – ist Asch und Bein
lacht das Glück – donnern die Beschwerden (Halbvers/Halbversantithese)
Die Terzette stehen als Antithese den Quartetten gegenüber, insofern in Strophe 1 und 2 mehr von Konkretem die Rede ist, in Strophe 3 und 4 mehr von Abstraktem. Zugleich sind beide Ebenen miteinander verbunden.
Wie kunstvoll, (gekünstelt?) wie komplex die Struktur dieses Gedichts ist, erkennt man, wenn man gleiche Wortelemente mit, wiederkehrenden, oder in abgewandelter Form wiederkehrenden Wortteilen, durch Linien verbindet. (Vergleiche J. S. Bach – Die Kunst der Fuge).
Die vier Strophen von „Alles ist eitel” sind so aufgebaut wie barocke Kirchen gestaltet wurden. Wir finden eine Anhäufung von ineinander greifenden Formen zur Ausschmückung. Die Kumulation ist dementsprechend neben der Antithese eine hier häufig benutzte rhetorische Figur.
Beispiele für Kumulation:
Asch und Bein
Schatten, Staub und Wind
Kein Erz, kein Marmorstein
Barocke Bauwerke sind überladen mit Verzierungen.
Und auch hier im Gedicht werden übermäßig viele Beispiele für den einen Gedanken (Gedankenlyrik) herangezogen, dass nämlich alles vergänglich ist.
Städte
Erz
Marmorstein
Taten
Ruhm
Blume
Mensch
Neben den schon erwähnten Stilfiguren kommen noch folgende vor:
Übertreibung (Hyperbel2)
Es ist alles eitel
du siehst, nur Eitelkeit auf Erden
Die Übertreibungen am Anfang des Gedichts stellen eine Art These dar.
Die vielen folgenden Beispiele dienen dazu, den Leser von der Richtigkeit dieser These zu überzeugen. Die Wortwiederholungen unterstützen diese Tendenz. Der Autor will uns davon überzeugen, dass alles Irdische kein dauerhaftes Glück in sich birgt. Und er will uns dazu überreden, nach Anderem Ausschau zu halten, nach etwas, das in alle Ewigkeit Bestand hat. Da Gryphius mit der These „Alles ist eitel” einen biblischen Text zitiert, dürfen wir annehmen, er möchte uns mitteilen: Das Irdische, euch und euer Leid, alles was ihr hier tut, dürft ihr nicht so überbetonen, nicht so wichtig nehmen. Das wahre Leben ist das hier nicht. Möglicherweise- und das entspräche der Erziehung von Gryphius, sein Vater war evangelischer Diakon – postuliert der Dichter: Das wahre Leben steckt im christlichen Glauben. Immerhin spielt der Autor mit Vers vier1 auf Christus als den guten Hirten an. Dort heißt es: „... auf der ein Schäferskind wird spielen mit der Herden.” Auch die direkte Anrede der Leserschaft mit ‚Du’ in Zeile 1, in der frühen Version des Gedichts hieß es noch ‚Ich’, unterstreicht die seelsorgerische Absicht des Verfassers.
Es gibt noch eine zweite Interpretationsmöglichkeit der angesprochenen Textstellen.
Man kann Zeile 4 auch direkt auf Zeile 13 beziehen, wo geschrieben steht: „...als eine Wiesenblum, die man nicht wiederfindt?” Zusammen mit: „Was itzund blüht, soll bald zertreten werden!”, kann das bedeuten, die Wiese für das Schäferskind wird es nicht mehr geben, also wird auch der gute Hirte, Jesus, nicht mehr kommen, um uns aus dem Jammertal Welt zu erretten.
Tröstendes und Verzweiflung sind ineinander verschränkt wie die verschiedenen Motive einer Fuge. Weil die Menschen nicht dazu bereit sind, sich maßgeblich auf das zu besinnen, was bleibt, weil sie nicht bereit dazu sind, auf die Ewigkeit hin ausgerichtet, zu leben, ist alles vergeblich. Gryphius beklagt unsere Betrachtensweise, wir wollen nicht sehen, dass in allem von Anfang an der Tod (die Vergänglichkeit) mit angelegt ist. Wir verdrängen die Tatsache, dass der Mensch, wie alles andere auch, sterblich ist.
Der Barockdichter zieht daraus nicht den Schluss, sei fröhlich, genieße, solange du kannst, weil der liebe Gott dir gerade mal gnädig ist. Er argumentiert konträr zu dem, was im biblischen Original2 vorgegeben ist. Darin zeigt sich - Gryphius studierte in Leiden - seine calvinistische Prägung.
Wortwiederholung -
Du siehst wohin du siehst,
Wo itzund – Was itzund
etc.
Kein Erz, kein Marmorstein
Asyndeton3 - nicht durch (Bindewort) Konjunktion miteinander verbundene Worte, Satzteile
Schatten, Staub und Wind
Das Asyndeton als Stilfigur spiegelt den Auflösungsprozess von allem Materiellen, Irdischen
Lautmalerei (Onomatopoesie)
Soll denn das Spiel der Zeit, der leichte Mensch bestehen?
(überwiegend hellklingende Vokale als Ausdruck dafür, dass das Schicksal des Menschen, der Mensch selbst, unwichtig unbedeutend sind)
Alliteration4 (Stabreim) – Übereinstimmung des ersten Buchstabens von zwei oder mehreren Worten
Der hohen Taten Ruhm muss wie ein Traum vergehen.
= gleichzeitig Hyperbaton = Abweichung von der üblichen Wortstellung.
Die abweichende Wortstellung signalisiert: Ihr müsst von euren bisherigen Vorstellungen abweichen, lebt anders, mehr aufs Jenseits bezogen, setzt andere Akzente in eurem Leben, es kommt auf Liebe Glaube, Hoffnung im christlichen Sinne an.
Parallelismus
Gleiche Anordnung von Satzteilen verschiedener Sätze.
Was itzund ... blüht, soll bald zertreten sein.
Was itzt so ... trotzt, ist morgen Asch und Bein.
Als schlechte Nichtigkeit ...
Als eine Wiesenblum ...
Die Parallelismen und die Anaphern5
Was Z. 2
Was Z. 4
Was Z. 5
und
Als Z. 12
Als Z. 13
haben die Funktion alle Konkreta und Abstrakta, die als Beispiele in die Argumentation einfließen, gleichzustellen.
Klimax6
Steigerung
Steigernd angeordnet sind die Inhalte der einzelnen Strophen 1 – 3
a)
Strophe 1 belebte Welt, Natur - Konkretes
Strophe 2 unbelebte Natur, Abstraktes
Strophe 3 Abstraktes, Irreales, der Mensch (=die Menschheit)
b)
Strophe 1 – Wiese
Strophe 2 – was blüht, soll bald zertreten werden (voranschreitende Zerstörung)
Strophe 4 – kein Wiesenblum (weiterer Zerfall)
c)
Strophe 2 Asch und Bein (=Gebeine = Knochen) (weiterer Zerfall)
Strophe 4 Staub und Wind
Metapher als Personifikation7
Lacht das Glück uns an, bald donnern die Beschwerden.
Diese Metaphernkombinationen generalisieren, stellen lang anhaltendes Glück ganz allgemein in Frage.
„donnern die Beschwerden” verweist zusätzlich auf die Kanonen, die zusammen mit der Pest während des Dreißigjährigen Krieges ein Drittel der Bevölkerung im Heiligen römischen Reich deutscher Nationen töteten. Auch Gryphius musste die Zerstörung seiner Heimatstadt Glogau miterleben.
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Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer nicht zur Tür hineingeht in den Schafstall, sondern steigt anderswo hinein, der ist ein Dieb und ein Räuber. Der aber zur Tür hineingeht, der ist der Hirte der Schafe. Dem macht der Türhüter auf, und die Schafe hören seine Stimme; und er ruft seine Schafe mit Namen und führt sie hinaus. Und wenn er alle seine Schafe hinausgelassen hat, geht er vor ihnen her, und die Schafe folgen ihm nach; denn sie kennen seine Stimme. Einem Fremden aber folgen sie nicht nach, sondern fliehen vor ihm; denn sie kennen die Stimme der Fremden nicht. Dies Gleichnis sagte Jesus zu ihnen; sie verstanden aber nicht, was er ihnen damit sagte. Da sprach Jesus wieder: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ich bin die Tür zu den Schafen. Alle, die vor mir gekommen sind, die sind Diebe und Räuber; aber die Schafe haben ihnen nicht gehorcht. Ich bin die Tür; wenn jemand durch mich hineingeht, wird er selig werden und wird ein- und ausgehen und Weide finden. a Ein Dieb kommt nur, um zu stehlen, zu schlachten und umzubringen. Ich bin gekommen, damit sie das Leben und volle Genüge haben sollen.
Ich bin ader gute Hirte. Der gute Hirte bläßt sein Leben für die Schafe. Der Mietling aber, der nicht Hirte ist, dem die Schafe nicht gehören, sieht den Wolf kommen und verläßt die Schafe und flieht - und der Wolf stürzt sich auf die Schafe und zerstreut sie -, denn er ist ein Mietling und kümmert sich nicht um die Schafe. ch bin der gute Hirte und ckenne die Meinen, und die Meinen kennen mich, wie mich mein Vater kennt, und ich kenne den Vater. Und ich lasse mein Leben für die Schafe. Und ich habe noch andere Schafe, die sind nicht aus diesem Stall; auch sie muß ich herführen, und sie werden meine Stimme hören, und es wird eine Herde und ein Hirte werden. d Darum liebt mich mein Vater, weil ich mein Leben lasse, daß ich's wiedernehme. Niemand nimmt es von mir, sondern ich selber lasse es.
1. Dies sind die Reden des Predigers, des Sohns Davids, des Königs zu
Jerusalem.
2. Es ist alles ganz eitel, sprach der Prediger, es ist alles ganz eitel.
3. Was hat der Mensch mehr von all seiner Mühe, die er hat unter der Sonne?
4. Ein Geschlecht vergehet, das andere kommt; die Erde aber bleibet
ewiglich.
5. Die Sonne gehet auf und gehet unter und läuft an ihren Ort, daß sie
wieder daselbst aufgehe.
6. Der Wind gehet gen Mittag und kommt herum zur Mitternacht und wieder
herum an den Ort, da er anfing.
22. Denn was kriegt der Mensch von aller seiner Arbeit und Mühe seines
Herzens, die er hat unter der Sonne,
23. denn alle seine Lebtage Schmerzen, mit Grämen und Leid, daß auch sein
Herz des Nachts nicht ruhet? Das ist auch eitel.
24. Ist‘s nun nicht besser dem Menschen, essen und trinken und seine Seele
guter Dinge sein in seiner Arbeit? Aber solches sah‘ ich auch, daß von
Gottes Hand kommt.
25. Denn wer hat fröhlicher gegessen und sich ergötzet denn ich?
26. Denn dem Menschen, der ihm gefällt, gibt er Weisheit, Vernunft und
Freude; aber dem Sünder gibt er Unglück, daß er sammle und häufe und doch
dem gegeben werde, der Gott gefällt. Darum ist das auch eitel Jammer.
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1 http://www.bibel-online.net/buch/21.prediger/1.html
2 http://www.bibel-online.net/buch/43.johannes/10.html
| 1 | Gegenüberstellung von Gegensätzen; Behauptungen die sich zu widersprechen scheinen. |
| 2 | Übertreibung |
| 3 | Unverbundene Aufzählung. |
| 4 | Bei der Alliteration beginnen mehrere Worte mit dem gleichen Buchstaben. Beispiel: „Milch macht müde Männer munter.“ |
| 5 | Wiederholung eines oder mehrerer Wörter an Satz-/Versanfängen. Beispiel: „Er schaut nicht die Felsenriffe, er schaut nur hinauf“. |
| 6 | (Dreigliedrige) Steigerung. |
| 7 | Bei der Personifikation wird ein lebloser oder ein abstrakter Begriff, oder aber auch ein Tier, „vermenschlicht“. Personifikationen treten z.B. immer in Fabeln auf (da Tiere wie Menschen handeln). Anderes Beispiel: Der Mond schaut zornig drein; der Mond nimmt hier also charakteristische menschliche Züge an. |
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http://www.philosophia-online.de/mafo/heft2004-3/Barocklyrik.htm |
